Nach bereits einer Woche von acht, fühlt es sich so an, als hätte sich in dieser Zeit auf dem Weg ein innerer Kontinent verschoben.
Ich bin nun seit einer Woche mit meinem Buchprojekt nochmal auf dem Jakobsweg unterwegs – vor allem innerlich, weil ich alle Tagebucheinträge sichte und für mein neues Buch zusammenstelle.
Und jetzt sitze ich da, mit meinem Tagebuch auf den Knien, und lese zum ersten Mal meine eigenen Aufzeichnungen. Seite für Seite wird mir bewusst, wie viel sich damals nach nur einer Woche in mir bewegt hat.

➡️ Wie viele Gedanken sich sortiert haben.
➡️ Wie viele Emotionen an die Oberfläche kamen.
➡️ Wie viele alte Muster ich erkennen – und loslassen durfte.
Die Entscheidung, mich auf diesen Weg zu begeben, war keine spontane. Aber sie war richtig. Denn ich spüre mehr denn je: Wirkliche Transformation passiert nicht im Außen. Sie beginnt in uns!
In der Stille des Weges, im Rhythmus meiner Schritte, in den kleinen Begegnungen – dort habe ich begonnen, wieder mit mir selbst in Verbindung zu treten. Und plötzlich wird klar, worum es eigentlich geht: Nicht höher, schneller, weiter. Sondern echter. Einfacher. Wahrhaftiger.
Ich erkenne, wie laut es in meinem Alltag war – und wie still es in mir werden kann, wenn ich den Raum dafür öffne.
Diese erste Woche war mehr als eine Reise über Kilometer.
Es war eine Reise zu mir selbst.
Und das Schönste daran: Sie hat gerade erst begonnen.
Ich lief weiter – nicht nur mit meinen Füßen, sondern mit offenem Herzen. Schritt für Schritt. Wort für Wort. Erkenntnis für Erkenntnis.
Denn: Es lohnt sich, sich auf die eigene Reise zu begeben.