– Zum Europäischen Tag der Depression – nachklingende Gedanken –
Am 5. Oktober 2025, war der Europäische Tag der Depression – in diesem Jahr bereits zum 22. Mal. Mein Beitrag dazu kommt heute, zum Start in die neue Woche. Und vielleicht ist das sogar passend. Denn Depression hat viel mit Tempo zu tun – mit dem Zuviel an Geschwindigkeit und Druck und Erwartungen, das so viele von uns erschöpft.
Dieser Tag erinnert uns daran, wie viele Menschen still leiden. Wie oft Depression übersehen, abgetan oder mit falschen Vorstellungen belegt wird. Und wie dringend wir mehr Verständnis brauchen – statt Urteile!
Ich bin im Laufe meines Lebens und meiner Arbeit einigen Menschen begegnet, die mit Depression kämpfen. Und ich weiß aus eigener Geschichte, wie leicht Erschöpfung in eine tiefe Dunkelheit kippen kann, wenn man zu lange stark ist oder zu lange funktioniert.
Depression entsteht nicht aus Schwäche. Oft entsteht sie aus Erschöpfung – aus dem Versuch, zu viel zu tragen, zu viel zu leisten oder zu viel zu sein.
Darum ist dieser Tag – und jeder Tag danach – eine Einladung, langsamer zu werden, hinzuhören, Hilfe anzubieten und vor allem, Hilfe anzunehmen.
In meinem Buch: „Alles ist in mir – Meine Reise zu Selbstliebe und innerem Frieden“ teile ich viele Wege und Praktiken, wie wir achtsamer mit uns selbst umgehen können, wie wir innere Ruhe finden und damit dem Erschöpftsein vorbeugen können – bevor daraus eine Krankheit wird.
Und weil dieses Thema so wichtig ist, veröffentliche ich dazu eine Serie. Ich teile weitere Gedanken, Erfahrungen und Impulse rund um seelische Gesundheit, Achtsamkeit und Selbstfürsorge.
Dieser Tag darf nachwirken – als stiller Aufruf zu mehr Mitgefühl, weniger Tempo und einem bewussteren Umgang mit uns selbst und anderen♡.
