Heute, am 20. März, erleben wir ein besonderes astronomisches Ereignis: Tagundnachtgleiche (Äquinoktium).
Es ist der Moment, an dem Tag und Nacht nahezu gleich lang sind, denn die Sonne steht genau senkrecht über dem Äquator. Dieses Naturphänomen markiert nicht nur den astronomischen Frühlingsanfang auf der Nordhalbkugel, sondern auch den Herbstbeginn auf der Südhalbkugel.
Was passiert während der Tagundnachtgleiche?
Die Erde kreist in einer geneigten Achse um die Sonne. Zweimal im Jahr, im März und im September, steht diese Achse so, dass beide Hemisphären gleich viel Sonnenlicht erhalten.
Das Ergebnis: ein perfektes Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkelheit auf der ganzen Welt.
Seit Jahrtausenden feiern Kulturen weltweit die Tagundnachtgleiche mit Festen und Ritualen. In vielen Traditionen symbolisiert sie einen Neuanfang und den Übergang von Dunkelheit zu Licht.
Viele Frühlingsfeste, darunter das christliche Ostern oder das persische Neujahrsfest Nowruz, sind mit dem Frühlingsbeginn verknüpft.
In Mexiko wirft die Sonne zur Tagundnachtgleiche einen Schatten auf die Stufenpyramide El Castillo, der aussieht wie eine herabsteigende Schlange – ein faszinierendes Schauspiel, das die astronomische Präzision alter Kulturen zeigt.
Viele Menschen nutzen diesen Tag als Gelegenheit, sich auf ihre innere Balance zu besinnen – ähnlich wie die Natur in Harmonie tritt, kann dies auch eine Zeit sein, um das eigene Leben neu auszurichten.
Die Tagundnachtgleiche erinnert uns daran, dass das Leben ein ständiges Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkelheit ist – sowohl in der Natur als auch in unserem persönlichen Leben. Es ist ein guter Moment, innezuhalten, Altes loszulassen und mit neuer Energie in den Frühling zu starten.
Genieße diesen besonderen Tag – die perfekte Balance zwischen Tag und Nacht gibt es nur zweimal im Jahr!